Das CSMACD Verfahren
CSMA/CD ist die Abkürzung für Carrier Sense Multiple Access with Collision Detection, welches dem Zugriffsverfahren im Ethernet entspricht. Es ist vom IEEE Konsortium unter 802.3 als Standard festgelegt.
Das Verfahren läßt sich in 3 Schritte Teilen:
CS:Carrier Sense
Es wird von der Station die senden soll geprüft, ob die Leitung frei zum Senden ist.
MA: Multiple Access
Mehrere Stationen dürfen den Übertragungsweg nutzen
CD:Collision Detection
Senden zwei Stationen gleichzeitg, so entsteht eine s.g. Kollision die dann auch erkannt wird. Darauf wird im Netzwerk ein Jamsignal* gesendet, welches allen Netzwerkkarten signalisiert, dass es eine Kollision gegeben hat und alle die Sendungen eingestellen sollen. Nach einem Zufallsverfahren beginnen die Stationen nach und nach wieder zu senden.
4
Was ist Sniffing
In der Netzwerk-Welt bezeichnet man Sniffing als das Mitschneiden von Netzwerkpaketen zur LAN-Analyse. Netzwerkpakete werden normalerweise an eine bestimmte MAC Adresse gesendet. Um Netzwerkpakete zu anderen Systemen zu empfangen wird von einer Sniffing-Software die Netzwerkkarte auf dem das Sniffing-Programm installiert ist in den sogenannten promiscuous mode umgeschaltet. In diesem Modus sammelt bzw. empfängt die Netzwerkkarte alle Datenpakete auf wenn sie an andere MAC Adressen adressiert sind. Sind die Netzwerkkarte an einem Switch angeschlossen so müssen zusätzliche Maßnahmen für die LAN Analyse getroffen werden, da ein Switch normalerweise nicht alle Netzwerkpakete zu allen Ports schickt. Hier bieten einige Switche die Möglichkeit eines Mirrorports an den alle Pakete gesendet werden.
IP-Nummern
Beim Internetprotokoll bekommt jedes Netzwerkgerät ein s.g. IP-Nummer. Diese ist 32 Bit:
Beispiel: 11000000 10101000 00000000 00000001
Da man sich allerdings eine so lange binäre Zahl kaum merken kann, kam man auf die Idee diese Zahl einzuteilen, und zwar in 4 Blöcke:
| 11000000 | 10101000 | 00000000 | 00000001 |
Um wirklich einen Vorteil davon zu haben wurde jetzt bei diesen vier Oktetten die Dezimale Schreibweise verwendet:
| 11000000 | 10101000 | 00000000 | 00000001 |
| 192 | 168 | 0 | 1 |
und so haben wir eine lesbare und merkbare IP Nummer 192.168.0.1
Des weiteren legte man fest, dass es einen Netzwerk und einen Hostanteil gibt. Dieses bedeutet dass in einem Netzwerk der Netzwerkanteil immer gleich und jeder Host eine unterschiedliche Nummer bekommt. Weiterhin sollte es unterschiedlich große Netzwerke geben. Dazu teilte man den Adressraum in Klassen. Class A B und C. Später folgten noch Class D und E.
Wie sind nun die Klassen eingeteilt:
Class A
Das Class A Netz beginnt mit dem ersten Bit=0 und weitere 7 Bit also 0.x.x.x -127.x.x.x. Für den Hostanteil stehen also 32-8 Bit=24 Bit zur Verfügung. Damit gibt es also rechnerisch 128 Netzwerke von Typ A in denen jeweils (2^24)-2 =16.777.214 Host. Die -2 Host kommen daher, dass weder alle Bits auf 1 oder 0 stehen dürfen. Stehen alle Bits vom Hostanteil auf 1 so ist es die Broadcast Adresse und stehen alle Bits vom Hostanteil auf 0 so haben wir die Netzwerkadresse.
Class B
Das Class A Netz beginnt mit dem ersten 2 Bist=01 und weitere 14 Bit also 128.0.x.x bis 191.255.x.x Für den Hostanteil stehen also 32-16=16Bit zur Verfügung was (2^16)-2=65534 Host entspricht.
Class C
Das Class A Netz beginnt mit dem ersten 3 Bist=110 und weitere 21 Bit also 192.0.0.x bis 223.255.255.x .Für den Hostanteil stehen also 32-24=8 Bit zur Verfügung was (2^8)-2=254 Host entspricht. Natürlich steigt parallel die Anzahl der Netzwerke. Beim Class C stehen 2.097.152 Netzwerke zur Verfügung (Bin:1000000000000000000000)
Class D
Für Multicast ist der Bereich 224.x.x.x und 239.x.x.x. Vorgesehen.
Class E
Dieser Bereich ist noch reserviert 240.x.x.x und 255.x.x.x
